Zirkulärer Stahl im Parkhausbau. Huber Parking beim STEEL.DAY in Gelsenkirchen

Wie können Baustoffe länger genutzt, Bauprodukte später rückgebaut und Materialien sinnvoll wiederverwendet werden? Diese Fragen standen beim STEEL.DAY bei ZINQ in Gelsenkirchen im Mittelpunkt. Mit dabei war auch unser Geschäftsführer Valentin Rüther.

Für Huber Parking ist das Thema besonders relevant: Unsere Parkhäuser bestehen zu einem großen Teil aus Stahl und Beton. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie diese Werkstoffe nicht nur langlebig eingesetzt, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg verantwortungsvoll genutzt werden können.

Kreislaufwirtschaft als Zukunftsaufgabe im Bauwesen

Der Klimawandel und der bewusste Umgang mit knapper werdenden Ressourcen verändern die Baubranche grundlegend. Das bisherige Prinzip „herstellen, nutzen, entsorgen“ ist langfristig nicht mehr tragfähig. Gefragt sind Bauweisen, bei denen Materialien nach der Nutzungsphase nicht verloren gehen, sondern im Kreislauf bleiben.

Genau hier setzt zirkuläres Bauen an. Es geht darum, Bauprodukte so zu planen, einzusetzen und zu dokumentieren, dass sie später möglichst sortenrein getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können. Für den Parkhausbau betrifft das unter anderem Materialauswahl, Verbindungstechnik, Korrosionsschutz, Wartung und Rückbau.

Ein Parkhaus ist damit nicht nur ein Bauwerk für den heutigen Bedarf. Es ist auch ein Materiallager für die Zukunft.

Warum Stahl im Parkhausbau besonderes Potenzial bietet

Stahl spielt bei Huber Parking seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. Der Werkstoff ist robust, langlebig und gut für modulare Bauweisen geeignet. Gleichzeitig bietet er bei entsprechender Planung gute Voraussetzungen, um demontiert, getrennt und wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt zu werden.

Entscheidend ist dabei nicht allein, ob ein Material theoretisch recyclingfähig ist. Wichtig ist, ob es am Ende der Nutzungsdauer tatsächlich zugänglich, trennbar und verwertbar bleibt. Deshalb müssen Rückbaubarkeit, Dokumentation und Materialqualität bereits in der Planung mitgedacht werden.

Für den modernen Parkhausbau bedeutet das: Konstruktionen sollten so entwickelt werden, dass sie lange genutzt, instandgehalten, angepasst und später sinnvoll zurückgebaut werden können.

Fachlicher Austausch bei ZINQ

Der STEEL.DAY bot dafür den passenden Rahmen: Gemeinsam mit ArcelorMittal und Welser Profile brachte ZINQ Akteure aus Wirtschaft, Metallhandwerk, Wissenschaft und Politik zusammen, um Wissen zu teilen, Perspektiven zu verbinden und konkrete Ansätze für die Circular Economy weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt standen konkrete Ansätze aus Bauwirtschaft, Industrie und Materialverarbeitung. Diskutiert wurde, wie zirkuläres Bauen in der Praxis umgesetzt werden kann und welche Rolle Stahl, Oberflächenschutz und langlebige Bauprodukte dabei spielen.

Für Huber Parking ist es besonders interessant, wie sich zirkuläre Prinzipien in den Alltag der Parkhausplanung und den Parkhausbau integrieren lassen. Der Austausch hat gezeigt:  Zirkularität bis zum Ende der Standzeit eines Bauwerkes denken und die Wahl der Baustoffe sind die wichtigsten Kriterien für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Baubranche.

Was Huber Parking für den Parkhausbau mitnimmt

Der Besuch beim STEEL.DAY bestätigt den Weg, den Huber Parking im Parkhausbau verfolgt. Parkhäuser aus Stahl bieten gute Voraussetzungen für langlebige, anpassbare und ressourcenschonende Bauweisen. Gleichzeitig ist Kreislaufwirtschaft eine Aufgabe, die nur gemeinsam entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen kann. Leider ist das Verfahren in öffentlichen Ausschreibungen seitens der Politik noch nicht einheitlich geregelt. Die Verantwortung zum nachhaltigen Bauen wird auf die Unternehmen verlagert.

Klare Materialkonzepte, langlebige Konstruktionen, rückbaubare Details und eine saubere Dokumentation sind für Zirkularität essenziell. Erst wenn diese Punkte zusammenspielen, wird aus theoretischer Recyclingfähigkeit echte Wiederverwertung.

Wir bedanken uns bei Lars Baumgürtel und ZINQ für die Einladung nach Gelsenkirchen sowie bei allen Beteiligten für den fachlichen Austausch. Für Huber Parking war der STEEL.DAY ein inspirierendes Event, welches den Blick auf Stahl, Kreislaufwirtschaft und die nachhaltige Transformation der Branche geschärft hat.

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